SYSTEM SEKUNDARSCHULE

 

Die Sekundarschule Hassel startete zum Schuljahr 2012/13 als erste Sekundarschule in Gelsenkirchen. Sie ist dreizügig und hat zwei Standorte. Die Jahrgänge 5-7 sind am Standort Eppmannsweg untergebracht, die Jahrgänge 8-10 am Standort St.-Michael-Straße. Momentan werden 504 Schülerinnen und Schüler, davon 22 mit Förderbedarf, von 51 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Verortung im Stadtteil

Die Schule liegt in Hassel im nördlichen Teil Gelsenkirchens, der unter anderem durch eine Neustrukturierung, hervorgerufen durch mehrere Einfamilienhaus-Neubaugebiete und die Privatisierung beträchtlicher Teile der alten Zechensiedlungen geprägt ist.

Im Sinne der Stadtteilerneuerung kommt unserer Schule eine besondere Bedeutung zu, denn durch sie sollen die Kinder dieses Stadtteils die Möglichkeit erhalten, höherwertige Abschlüsse zu erreichen.

Besonderen Wert legt die Sekundarschule darauf, sich insgesamt im Stadtteil zu vernetzen und zu öffnen. Sichtbares Zeichen ist das immer äußerst gut besuchte „Winterleuchten“. Dieser Advents-, Winter- und Weihnachtsmarkt findet vor und in der Schule statt und nicht nur Schüler, Eltern, Lehrer machen mit, sondern auch zahlreiche Akteure aus dem Stadtteil: die Kirchengemeinden, Hasseler Kitas, Bonni, der Geschichtskreis Hassel, Seniorengruppen sowie verschiedene Hasseler Künstler.

Schulkonzept

Die Sekundarschule Hassel ist eine integrierte Ganztagsschule, daher können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I angeboten werden. Es werden die Jahrgänge 5 – 10 unterrichtet. Der Lehrplan orientiert sich auch an gymnasialen Standards. Die verbindlichen Kooperationen mit den Oberstufen der Gesamtschule Buer-Mitte und des Eduard-Spranger-Berufskollegs garantieren die Aufnahme nach der Klasse 10. Das Abitur kann so nach 9 Jahren erreicht werden.

Das zeichnet die Sekundarschule Hassel aus:

  • überschaubare Strukturen: zwei Standorte (Eppmannsweg 34- Jahrgänge 5 bis 7 / St.-Michael-Str. 1-Jahrgänge 8 bis 10) mit jeweils maximal 250 Schülerinnen und Schülern
  • pro Klasse zwei Klassenlehrer, die ihre Schüler nach Möglichkeit  bis zur Klasse 10 begleiten
  • außerdem Jahrgangsteams
  • Lernen im Klassenverband: Differenzierung innerhalb des Klassenverbandes in allen Jahrgängen
  • Methodentraining (selbstständiges Lernen und Arbeiten, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit)
  • Sozialtraining im 6.Jahrgang
  • Soziales Lernen während der gesamten Schulzeit
  • Keine Gewalt („Wer schlägt, der geht.“/ gilt auch für verbale Entgleisungen)
  • Mediale Erziehung durch Informatikunterricht, Lernen des Umgangs mit sozialen Medien, Medientage und Aktionen
  • Wahlpflichtbereiche (Französisch, Türkisch, Arbeitslehre, Naturwissenschaften, Darstellen und Gestalten), Sprachen ab Jg. 6, andere WP-Bereiche ab Jg.7
  • Sprachbildung in allen Jahrgängen, in Jahrgängen 5 und 6 in besonderen Förder- und Forderbändern, aber auch durch eine konzeptionelle Einbindung in alle Fächer
  • Begabtenförderung
  • Bildungs- und Berufsorientierung
  • Netzwerkarbeit im Stadtteil
  • Ganztag: 60-Minuten-Unterrichtsstunden, Lernzeiten, Mittagessen, AGs, Projektkurse etc.
  • Enge Zusammenarbeit mit den Eltern (u.a. Elternmitteilungshefte, regelmäßige Informationen über den Schullaufbahnstand, Beratungssprechtage, Elterncafé, Müttercafé)

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